Europäische Union legt Migrationsplan vor – Jetzt muss Deutschland handeln

Die Europäische Union hat einen Kompromiss gefunden, der die irreguläre Migrationnach Europa beschränken soll. Unterhändler der Mitgliedsstaaten sowie desEuropaparlamentes haben einen entsprechenden Plan vorgestellt, der nur nochformell bestätigt werden muss. Der Plan sieht vor, ein einheitliches Verfahren an denEU-Außengrenzen vorzunehmen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden Asylanträgevon Menschen mit niedriger Chance auf Asyl beschleunigt. Abschiebungen sollendanach direkt von dort aus vorgenommen werden. Weiterhin wird die Solidaritätunter den europäischen Partnern gestärkt: Staaten, die keine Flüchtlingeaufnehmen, leisten Zahlungen an die Erstaufnahmeländer, um diese zu entlasten.Joachim Streit, Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER zur Europawahl, äußert sich wiefolgt: „Dass die Europäische Union das Problem der irregulären Migration erkanntund Maßnahmen eingeleitet hat, begrüße ich ausdrücklich. Nun ist es an Deutschland,seinen Teil zu leisten, unberechtigte Asylmigration zu begrenzen.“Streit erklärt weiter: „Ein Vorbild, wie das funktionieren kann, bietet Dänemark.Dort werden abgelehnte Asylbewerber in Rückkehrzentren verbracht, bis dieAbschiebung möglich ist. Außerdem müssen sich vermögende Asylbewerber an denKosten ihres Aufenthaltes beteiligen. Wir müssen sämtliche Faktoren abstellen, dieunberechtigte Asylbewerber anziehen, um denen gerecht zu werden, die wirklichSchutz benötigen. Diesen Menschen sind wir zur Hilfe verpflichtet.“

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