Schwedens Marine wird militärische Kapazitäten der Nato strategisch ergänzen       

Nach zähen Verhandlungen hat das ungarische Parlament den Weg für den Nato-Eintritt Schwedens freigemacht. Nachdem die Ratifizierungsurkunde formal beim US-Außenministerium hinterlegt wurde, kann das westliche Verteidigungsbündnis bald sein 32. Mitglied willkommen heißen.         

Hierzu der stellvertretende Bundesvorsitzende und Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER zur Europawahl 2024, Joachim Streit: „Es ist zu begrüßen, dass Orban und seine Fidesz-Partei endlich ihren Widerstand gegen einen Nato-Beitritt Schwedens aufgegeben haben. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine steht Europa massiv unter Druck – und da wird Schwedens moderne U-Boot-Flotte für strategische Vorteile in der Ostsee sorgen. Die Marine des skandinavischen Landes verfügt über 353 Kriegsschiffe und U-Boote und rangiert auf der Rangliste von Global Firepower auf Rang 5. Hinzu kommen wertvolle geographische Kenntnisse der Schärenküsten. Insofern stellt Schweden eine echte Verstärkung die militärischen Kapazitäten der Nato dar.“   

Joachim Streit weiter: „Außerdem stärkt der Nato-Beitritt Schwedens unsere Verhandlungsposition gegenüber den Vereinigten Staaten. Ihr Verteidigungsbudget liegt bei über 10 Milliarden Euro – die Zwei-Prozent-Richtlinie der Nato ist somit erfüllt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die hochmoderne Rüstungsindustrie der Schweden. Dort gehen hocheffiziente Schützenpanzer und Kampfjets vom Band, die in ganz Europa eingesetzt werden können. Und abschließend verfügt Schweden mit der Insel Gotland über den Schlüssel zur Ostsee. Nur 350 Kilometer von Kaliningrad entfernt, ist es für die Verteidigung Europas gegen die russische Ostseeflotte von zentraler Bedeutung. Als militärisch starker Partner wird Schweden auch ein weiterer Baustein in der europäischen Unabhängigkeit von den USA sein, die unter einem möglichen Präsidenten Trump keine zuverlässige Schutzmacht mehr sein werden.“

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