Stellungnahme von Joachim Streit zu den jüngsten Äußerungen des französischen Präsidenten

Nach Abschluss einer Ukraine-Hilfskonferenz in Paris hat der französische Präsident Macron bekannt gegeben, dass er einen zukünftigen Militäreinsatz seiner Truppen in der Ukraine nicht ausschließe.  

Joachim Streit, stellvertretender Bundesvorsitzender und Spitzenkandidat der FREIEN WÄHLER zur Europawahl äußert Kritik an dieser Aussage: „Ich halte die Aussage von Präsident Macron für brandgefährlich. Ich verstehe und unterstütze alle Bemühungen, die darauf abzielen der Ukraine bei ihrer Verteidigung und der Wahrung ihrer nationalen Souveränität zu helfen. Eine klare Grenze ziehe ich jedoch dort, wo EU- und Nato-Staaten Kriegspartei werden. Eine Kriegsbeteiligung von Nato-Soldaten würde uns näher denn je an einen Krieg zwischen Atommächten bringen, dessen Folgen dramatisch wären. Deutschland, respektive der Bundeskanzler, muss hier seine Stimme erheben und den französischen Präsidenten auffordern, von derartigen Alleingängen abzusehen. Wir haben in der Vergangenheit unsere Hilfe eng abgestimmt und das muss auch weiterhin der Weg sein.“

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